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Frauengesundheitsbericht 2010/2011

Eine umfassende Untersuchung zur gesundheitlichen und auch sozialen Lage der Frauen in Österreich. "Frauen brauchen eine spezifische Gesundheitspolitik" - das fordern sowohl die Autorinnen der Studie  als auch Gesundheitsminister Stöger.

Frauengesundheitsbericht 2010/2011

Den Frauentag hat das Gesundheitsministerium zum Anlass genommen, den neuen Frauen-Gesundheitsbericht vorzustellen. Zum ersten Mal seit über fünf Jahren gibt es damit wieder eine umfassende Untersuchung zur gesundheitlichen und auch sozialen Lage der Frauen in Österreich.

Hier einige Ergebnisse :

  • Die häufigste Todesursache (48 %) bei Frauen sind laut Gesundheitsbericht die Herzkreislauf-Erkrankung.
  • Soziale Faktoren wie Bildung haben großen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen.
  • Frauen leiden doppelt so häufig an Depressionen als Männer
  • Frauen leben zwar gesünder, Männer fühlen sich aber gesünder. Érklärt wird dies anhand von Ernährnungsgewohnheiten: Frauen würden zwar mehr darauf achten, was sie zu sich nehmen, hätten zum Essen aber häufig ein ambivalentes Verhältnis, was sich etwa in  Form von Diätwahn, Essstörungen und Schönheitsoperationen äußere.
  • Frauen haben ein höheres Armutsrisiko und alle Kürzungen treffen sie überproportional